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Ein Anfang

Von der Wirtschaft verstehe ich etwas, da ich seit vielen Jahren als Trainer, Berater und Coach unterwegs bin und mich auskenne. Gott sei Dank macht mir das auch Spass. Viele Redakteure, die über die Wirtschaft schreiben, schreiben lieber von anderen ab und verwenden gerne Worthülsen, die aus der Nähe betrachtet nichts, aber wirklich gar nichts aussagen. Das ärgert mich. Zudem sind viele Themen der Finanz- und Unternehmenswelt staubtrocken und langweilig. Ich finde es schade, denn die Wirtschaft hat eine enorme Bedeutung für unsere Lebenswirklichkeit. Das Wissen darum kann die eigenen Lebensumstände dauerhaft verbessern – also lohnt es sich genauer hinzusehen. Ich frage gerne nach, manchmal scheinbare banale Dinge, die so selbstverständlich erscheinen, dass man mich für leicht begriffsstutzig hält. Aber oft geht es mir so, dass Begriffe verwendet werden, die niemand so richtig versteht. Mir fällt da z.B. die sog. „Marge“ ein. Sie stellt einen Gewinn im Verhältnis zum Umsatz dar und zeigt sich als ein Prozentsatz.

Z.B. verlangte Herr Ackermann, der ehemalige Vorstandschef der Deutschen Bank vor einigen Jahren eine 25%ige Gewinnmarge für sein Unternehmen. Darüber waren viele empört, weil Sie 25% als unangemessen hoch betrachteten. Ich fand das ok, denn 25% Gewinn (meinte er den Vor- oder Nachsteuergewinn, oder den operativen Gewinn) im Verhältnis zum Umsatz sind bei einem Dienstleistungsunternehmen wie einer Bank eigentlich normal. Viel Spaß beim Lesen.

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